ETH GLC, Zürich
Einreichung PRIXFORIX 2024
Der Standort des jüngst vollendeten Bauwerks ist ein Steilhang nordwestlich von Karl Mosers hoch gelegener Kirche Fluntern, auf dem sich einst die ETH-Gebäude für Wasserbau und Hydrologie aus den 1930er- und 1950er-Jahren befanden.
Lesen Sie auch den Artikel zum Projekt «Hang zur Technik, Hang zur Medizin», erschienen in TEC21 27/2022.
Mit seinen bildhaften Vorhangfassaden, auf denen sich Bandfenster mit horizontalen Brüstungen aus rechteckigen und quadratischen Glasbausteingevierten abwechseln, bereichert der Neubau das Hochschulquartier um einen frischen Akzent. Die waagrechten Fassadenbänder werden überlagert von einer vertikalen Ordnung. Sie setzt sich zusammen aus Quadraten, die mit «broschenartigen» Füllungen aus unterschiedlich grossen Glasbausteinen die Brüstungen rhythmisieren, und den tiefer liegenden, senkrechten Fensterflügeln, die den Fassaden zusammen mit den wohlproportionierten Stahlprofilen eine gewisse Plastizität verleihen. Ebenfalls aus Glasbausteinen besteht der hohe, in den Hang geschobene Gebäudesockel, in dem man eigentlich den Eingang erwarten würde. Stattdessen öffnen sich gleich um die Ecke die beiden mächtigen, ebenso mit Glasbausteinen ausgefachten Tore der Anlieferung.
Fassadenplanung
Feroplan Engineering, Zürich
Architektur
Boltshauser Architekten, Zürich
Bauingenieurwesen
Basler & Hofmann, Zürich
Bauherrschaft
ETH Immobilien, Zürich
Weitere eingereichte Projekte für den PRIXFORIX 2024 finden Sie in unserem digitalen Dossier und auf prixforix.ch